Rebecca Bardoux wurde am 18. August 1963 in Erie, Pennsylvania, in den Vereinigten Staaten geboren. Ihr Geburtsname ist Rebecca Paulson und sie wuchs in einer amerikanischen Kleinstadt auf, weit entfernt von den späteren Welten der Filmindustrie. Bevor sie sich entschied, in die Unterhaltungswelt einzutreten, hatte sie verschiedene Lebensphasen und Erfahrungen, die ihre spätere Laufbahn beeinflussten. Bereits in jungen Jahren entwickelte sie eine starke Persönlichkeit, die sich später in ihrem beruflichen Weg widerspiegelte. Sie begann erst spät ihre Karriere im Filmgeschäft, was zu dieser Zeit in der Branche eher ungewöhnlich war.
Im Jahr 1992 startete Rebecca Bardoux im Alter von 29 Jahren ihre Karriere in der Erwachsenenfilmbranche. Dieser spätere Einstieg war, verglichen mit vielen anderen Darstellern, nicht die typische Norm, doch sie nutzte diese zweite Chance mit großem Erfolg. Sie ließ sich von einer Freundschaft mit dem bereits etablierten Darsteller Sean Michaels inspirieren, der ihr half, sich in der Szene zurechtzufinden und erste Möglichkeiten zu bekommen. Vor diesem Schritt arbeitete sie bereits als Stripperin, eine Erfahrung, die ihr half, sich vor der Kamera sicher und selbstbewusst zu bewegen.
Rebecca Bardoux wurde schnell für ihre energiegeladenen und kraftvollen Darstellungen bekannt. Ihre Auftritte zeichneten sich durch Intensität und Präsenz aus, was ihr half, sich von anderen Darstellern abzuheben. Besonders in den frühen 1990er‑Jahren gehörte sie zu jenen, die durch ihre Spielfreude und Professionalität auffielen. Mit über 250 Filmauftritten im Laufe ihrer Karriere baute sie sich eine beeindruckende Filmografie auf und arbeitete in vielen verschiedenen Genres innerhalb der Erwachsenenunterhaltung.
Schon früh in ihrer Laufbahn wurde Rebecca Bardoux für ihre Rolle in „Sodomania 2: More Tails“ bekannt, ein Film, der sich zu einem Kultklassiker innerhalb der Szene entwickelte. Neben klassischen Produktionen arbeitete sie auch an Projekten, die parodistische Elemente aufwiesen oder ungewöhnliche Narrative nutzten. Ihr Adaptionsvermögen und ihre Bereitschaft, verschiedene Rollen anzunehmen, halfen ihr, über Jahre hinweg relevant und gefragt zu bleiben.